Auswärtsfahrt nach Düsseldorf - Protestfahrt am 11.03.2019

Montags, den 11.03.19 ging es nach Düsseldorf, um unsere Eintracht zu unterstützen.

Gegen 14 Uhr trafen wir uns beim Busunternehmen Kiel in Arzell. Da war mir schon klar, dass wir eine Rumpftruppe stellen, um zu supporten. Weiter ging es nach Eiterfeld und nach Bad Hersfeld um den Rest einzusammeln. Anschließend ging es auf die Autobahn nach Düsseldorf.

Nach einer kurzen Ansprache vom 1.Vorsitzenden und einigen Runden aus unserem Medizinkoffer war die Stimmung schnell ausgelassen. Irgendwie hatte ich immer das eine Lied im Kopf…° Scheiß Fortuna, scheiß Fortuna, scheiß Fortuna Düsseldorf°. Es ist irgendwie ein Ohrwurm und jeder von uns kennt es. Nach einigen zaghaften Gesangseinlagen und einigen kühlen Getränken wurde unsere große Pause fällig. Am Rastplatz angekommen wurden natürlich wieder warme Speisen verkauft, die unser Mitglied Sebastian Naldi zubereitet hatte. Danke schon mal an Naldi, es war echt lecker. Nachdem wir uns gestärkt hatten, wurde es natürlich Zeit für unser Gruppenfoto. Danach wurden hastig die Essenssachen verpackt und die Getränke im Bus ausgeteilt. Danach  konnten wir wieder weiter fahren nach Düsseldorf. Verdammt, ich habe das Lied schon wieder im Kopf!?!

Wir hatten dann noch viel Zeit im Party-Bus ein neues Mitglied  „Marcus Hopp“ in unseren EFC einzuführen. Man muss  ja mal sagen, dass die Frauenquote im Bus recht dünn war. Das dachte sich wohl auch jemand anderes und hatte doch tatsächlich den Playboy rumgehen lassen…verdammt gute Berichte stehen da drin. Naja genug davon…nach ein paar schönen Gesprächen über unsere SGE und Mailand waren wir in Düsseldorf. Nach einer kleinen Stadtrundfahrt (nichts für ungut Edgar) waren wir am Stadion. Ich muss aber unserem Busfahrer Edgar beistehen - für Gästefans echt schlecht beschildert!!! Nachdem der Bus sicher an der Merkur Spiel-Arena stand, ging es langsam an mehreren Sicherheitskontrollen vorbei. Es hatte ja niemand Stress, da die erste Halbzeit boykottiert wurde. Ich sage nur scheiß DFB!! Den Protest finde ich gut, Montags ist einfach keine Bundesliga. Fand es auch gut, dass die Fortuna mitgezogen hat. Zusammen gegen Montagsspiele, bärenstark! So wurde die erste Halbzeit vor dem Bierstand geschaut und man konnte das ein oder andere Kühle zu sich nehmen.

Dann ging es endlich los in den Block und jeder war heiß die Eintracht zu sehen. Wir hatten ja nix verpasst und kamen genau richtig, als Paciencia das 0:1 machte. Haller machte dann alles klar in der 91. und 93. Minute und wir konnten einen 0:3 Auswärtssieg feiern. So konnte ausgelassen mit der Mannschaft gefeiert werden und der Blick ging dann nach Mailand…. Europacup, Europacup …in diesem Jahr.

Nachdem wir nach dem Spiel alle am Bus waren, wurden dann noch die letzten Brötchen verkauft und das ein oder andere getrunken. So war unser Bus dann der Letzte in Richtung Heimat. Im Bus wurde dann noch mal richtig gesungen und gefeiert. Wir hatten ja auch allen Grund dazu. Natürlich muss ich noch besonders erwähnen, dass wir Rene Schudt (Alleinunterhalter) dabei hatten, sodass der Musikwunsch von unserem Busfahrer Edgar erfüllt wurde. Nachdem wir „die weiße Rose“  und „Country Road“ gesungen hatten, sangen wir natürlich noch weiter „ Nie im Leben würde ich zu Bayern gehen“.  Gegen zwei Uhr morgens wurde es ruhiger im Bus und wir waren gegen halb vier in Bad Hersfeld. Es wurde sich natürlich ordentlich verabschiedet und es ging weiter nach Hünfeld. In Arzell wurde dann noch der Bus aufgeräumt und alles im Anhänger verstaut. Gegen fünf Uhr ging es endlich in Richtung Bett. Wobei Steffen Opitz noch nach Erlangen gefahren ist und deutlich später daheim war.

Ich möchte mich zum Schluss bei allen bedanken, die mitgefahren sind. Es war wieder einmal eine gelungene Auswärtsfahrt.

Ein besonderer Dank geht an unseren 1. Vorsitzenden Patrick, der alles orgsnisiert hat. Danke für deine aufopfernde Zeit für unseren EFC.

 

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Rosenmontagsumzug in Eiterfeld am 04.03.2019

Tagesflug UEFA Europa League nach Charkiw gegen Shakhtar Donetsk am 14.02.2019

Am Donnerstag, den 14.02.2019 um 05:30 Uhr trafen sich die Mitglieder von unserem EFC im Terminal 2 am Frankfurter Flughafen.

Um 06:00 Uhr begann der Check-in, der insgesamt 2 Tagesflieger zum Europapokalspiel unserer Eintracht in der Ukraine „Charkiw“ gegen Shakhtar Donetsk.
Die ersten Bierchen wurden getrunken, um die Wartezeit bei guter Laune zu verkürzen. Gegen 07:30 Uhr begann das Boarding und wir wurden mit Bussen zu unserem Fanflieger auf das Rollfeld gefahren.

Ab 08:00 Uhr morgens startete unser Fanflieger „Bruno Pezzey“.


Die Flugzeit verging bei guter Laune, Europacupgesängen, jede Menge Bier und Schnaps relativ schnell.
Gegen 12:00 Uhr, Ortszeit, landeten wir am Flughafen „Charkiw“ wo uns anschließend 8 Busse nach Nikosia in die Stadt gefahren haben.

12:30 Uhr kamen wir in der Stadt beim zentralen Treffpunkt an. In einem Lokal genossen wir das einheimische Bier, leckeres Essen und ein paar Vodka.
Danach machten wir uns auf den Weg, ein paar Sehenswürdigkeiten von Charkiw anzuschauen und besuchten die nächste Kneipe, wo wir den Dorscht löschten.
17:00 Uhr ging es wieder zum Treffpunkt unserer Fanszene, um noch ein paar Schobbe zu trinken.

Um 19:00 Uhr begann der Fanmarsch Richtung Stadion und sind gegen 20:30 Uhr am Mentalist Stadion angekommen. Anpfiff war um 22:00 Uhr.

Insgesamt machten sich ca. 3000 Eintracht Fans auf den Weg in die Ukraine, um die Mannschaft gegen Shakhtar Donetsk zu unterstützen. Es wurde somit wieder ein Zuschauer Rekord gebrochen. Noch nie besuchten National und International so viele Auswärtsfans ein Spiel von Donetsk.

Die Eintracht spielte 2:2 gegen Donetsk und sichert sich somit eine gute Ausgangslage für das Rückspiel.
Nach dem Spiel gab es eine Blocksperre von 30 Minuten.
Danach fuhren uns die Busse zurück zum Flughafen.

Um 04:20 Uhr ging unser Flug zurück ins schöne Frankfurt am Main, wo wir gegen 07:00 Uhr deutscher Zeit landeten.

Insgesamt war es wieder eine geile Europacup Tour bei eisigen Temperaturen.

In diesem Sinne,

EINTRACHT FRANKFURT INTERNATIONAL!

Dawai, Dawai, Uhhhhh!

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Neuer Vorstand

Der Vorstand setzt sich nach den Neuwahlen wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender
Patrick Röder

2. Vorsitzender
Steffen Geinitz

Kassierer
Daniel Kiel

Schriftführer
Marcel Kümmel

Kulturwart
Mario Heinemann und Victor Reimer

Protokoll zur Jahreshauptversammlung ist im Mitglieder-Login.



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Auswärtsfahrt nach Rom am 12. - 14.12.2018

Nach 5 Jahren rief wieder die Europa League, und wir hatten die Chance eine großartige Fahrt zu unserer Eintracht in ein Europäisches Stadion zu unternehmen. Unser Ziel: Rom, die ewige Stadt.

Da Rom nun nicht gerade um die Ecke liegt, sind wir schon am Vortag des Spiels gegen 15:00 Uhr in Arzell aufgebrochen. Wobei das nicht ganz richtig ist, da der Rhönsegler-Bus mit den beiden genialen Fahrern Martin und Thomas von Kaltennordheim über Geisa und Rasdorf in die Marktgemeinde kam, und dort schon ein paar Leute aufgegabelt hatte. Durch die schwierige Ticketvergabe hatten wir nur relativ wenige Tickets erhalten, und so machten sich nach Stops in Eiterfeld, Leimbach und Hünfeld, 24 Eitratal Adler auf den Weg nach Rom. Am Rasthof Tennenlohe, zwischen Erlangen und Nürnberg, stieß noch ein Mitglied zu uns. Details zur Ausschweifenden Party im Bus, die bis tief in die Nacht reichte, werden hier nicht preisgegeben. Überraschend für uns war, dass keinerlei Grenzkontrollen weder nach Österreich, noch nach Italien durchgeführt wurden, aber diesen Zeitvorteil nahmen wir gerne mit. Es folgten nun weitere Kilometer, über den Brenner, und "erst nach Bologna, und dann weiter nach Neapel"... Aber halt, zwischendurch gab es an einem äußerst schmucklosen italienischen Autobahnparkplatz erstmal Frühstück. Wurst, Käse, Marmelade, Gürkchen und Knoppers haben unsere partygeschwächten Leiber zusammengehalten, der Tag versprach viel, und er hielt mehr als Wort. Das erste Zusammentreffen mit den Carabinieri, oder auch den "Helden in Jogginghose" folgte kurz vor Rom. Alle raus, Tickets, Perso, einmal den Adler, abwarten. Nebenbei filzten die Cops noch einen anderen Bus, bei dem eine höchstgefährliche Schwimmnudel gefunden und von der Chefin persönlich entsorgt wurde.

Also rein in die ewige Stadt und irgendwann waren wir am Park Villa Borghese, dem angepeilten Treffpunkt der Fanbetreuung angekommen. Dort haben wir den Bus abgestellt und haben uns an der Piazza del Popolo erstmal bis Nachmittags aufgehalten und versucht irgendwie an Bier zu kommen, bis wir Richtung Stadion aufbrachen.

Am eigentlichen Fantreffpunkt an der Piazzale delle Canestre, von wo aus die Shuttlebusse zum Stadion fahren sollten, angekommen, setzte Regen ein, und mehrere Hundertschaften an Carabinieri umstellten den ganzen Bereich mit schwerem Gerät, Tränengas, dicken Knarren, Wasserwerfern, Vollgepanzert und mies gelaunt. Die Polizei versuchte nun, mehr oder weniger erfolglos, die Veranstaltung an dem Kreiselkiosk abzubrechen, als durch die Viale Giorgio Washington ein großer Tross Eintracht-Fans die Straße hochmarschierte, und die Polizeiabsperrungen durchbrach und Richtung Stadion rannte. Die erste große Eskalation lag in der Luft.

Nach einiger Wartezeit im sehr unangenehmen Dauerregen von Rom konnten wir die Shuttlebusse besteigen, die unverständlicherweise ewige Zeit brauchten, bis sie am Stadion ankamen. Also raus aus dem Bus, erste Gesichtskontrolle, und loslaufen zum Eingang Curva Sud, 21. Hier machte schon die Runde, dass "Die" uns die Schals abziehen. Gut verstecken war die Devise. Nach völlig überharten Kontrollen am Einlass, die allermeisten wurden 5-6 Mal auf Links gedreht, und beinahe alle waren ihre Feuerzeuge und Schals los, waren wir im Stadionbereich. Die Laune am Tiefpunkt. Deeskalation können die in Rom schon mal nicht.

Überall wurde Diskutiert wegen abgenommenen Persönlichen Gegenständen und Schals, die im Dauerregen von Rom auf einem großen Haufen, schön zugänglich durch Laziali, gelagert wurden. Und noch ca 2,5 Stunden bis zum Anpfiff. Im Stadion wurde äußerst widerliches Alkoholfreies Bier zu Mondpreisen ausgeschenkt, und ganze 3 Mann haben in aller Seelenruhe rund 5000 hungrige Fans mit Panini, Hot Dogs und Limo "versorgt".

18:55 Uhr, Anstoß in Rom. Pyro im Block, Stimmung geil. Vor uns Polizei und Ordner... egal! Forza SGE! Die erste Spielhälfte blieb sportlich aber eher Durchschnittlich. In der Halbzeitpause holten wir unsere abgezockten und nassgeregneten Schals wieder. Jetzt gings aufwärts! Anpfiff zweite Hälfte, die Partie geriet lebhafter... im imposanten, aber leeren Stadion von Rom kam auch Bewegung in die Ränge, als rund 60 Lazio-Hools unbehindert über den umlaufenden Balkon an unseren 21er Block traten und unaufgefordert mit Böllern warfen. Ein paar eigene Ultras reagierten ebenfalls mit Böllern. Dann fiel das 1:0 für Rom, Hämisches Gegröle von Nebenan, ein paar Bekloppte die am Zaun rütteln und Carabinieri, die nicht an Deeskalation dachten. Dann wurde es wild auf den Rängen, einige Eintracht-Anhänger durchbrachen ein Tor zum Innenraum und gingen auf die Polizei los, wurden wieder zurückgedrängt und reagierten mit fliegenden Bengalos und noch mehr Böllern. Als von den oberen Rängen noch Kritik an den eigenen Krawallos aufkam, wurden die auch noch auf die eigenen Fans garstig und mussten vom Capo noch zurückgepfiffen werden. Die Cops zogen so lange Verstärkung vor unsere Blöcke. Dann fiel der Ausgleich, was im Trubel beinahe etwas unterging, und wenige Minuten später sogar noch die Führung. Die Stimmung blieb aber aufgeheizt. Unsere Eintracht brachte den Sieg souverän über die Zeit, was die Gemüter etwas abkühlen lies.

Die 40 Minuten Blocksperre waren ja vorab angekündigt worden, geriet aber mit fast 2 Stunden deutlich länger, langeweile kam auf, zumal das bleifreie Bier ja immer noch ungenießbar war. Irgendwann schafften wir es aber auch aus dem Stadion, der Bus stand "in der Nähe", die Cops hatten die Situation offensichtlich im Griff. Wir schafften es zum Bus, die Abfahrt geriet außerst Pünktlich. Zwei drei Fläschchen Bier zum Einschlafen, und alles war gut.

Am nächsten Morgen, schon in Österreich, machten wir ein kleines, aber sehr frostiges (-8°C) Frühstück mit reichlich Kaffee, der Rest der Heimfahrt flutschte auch. Wieder ein paar Kisten Äppler und Bier später kamen wir gegen 17:00 Uhr in der Marktgemeinde an. Fazit: Irre Fahrt! Geile Leute, die Busfahrer waren auch souverän, sowas könnten wir eigentlich Jedes Jahr machen.

Bilder dazu gibt es hier!

 

 

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